
Semit ist eine zweimonatlich erscheinende jüdische Zeitschrift, die sich vorallem für eine neue Nahostpolitik einsetzt. Ein fairer Interessenausgleich zwischen Juden und Palästinensern zur Eröffnung einer realistischen Friedensperspektive ist ihr Ziel. Sie steht kritisch zum Zentralrat der Juden in Deutschland und möchte unabhängigen Stimmen ein Forum geben.
DER SEMIT heißt das forsche Blatt, das seit 2009 in den jüdischen Gemeinden der Bundesrepublik für Aufregung sorgt. So extrem wie das Magazin sind die Reaktionen der zumeist jüdischen Leser. Von Begeisterung über das "großartige Projekt" bis zur Bestürzung. Abraham Melzer folgt einer jüdischen Tradition scharfzüngiger Kritik, die einst Ludwig Börne und Karl Kraus geschaffen haben.
(Der Spiegel)





