Die Leserstruktur
Im Frühjahr 2008 wurde eine unabhängige Leseranalyse von Kinau Mediaforschung (www.kinau-mediaforschung.de) aus Hamburg mit insgesamt 1.428 ausgewerteten Fragebögen durchgeführt, deren Ergebnisse im Mai 2008 veröffentlicht wurden. Die Leser der JUNGEN FREIHEIT sind demnach sehr gebildet, überwiegend männlich, einkommensstark und politisch interessiert.
Im besten Alter und eher männlich geprägt: Die Leser der Jungen Freiheit lassen sich in allen Altersgruppen finden. Allerdings sind die Zeiten als reines Studentenblatt heute vorbei. Mit dem Wachstum der Zeitung glich sich die Leserstruktur mehr und mehr der deutschen Gesamtbevölkerung an, und erreicht mit einem Altersdurchschnitt Ende 50 hauptsächlich Personen die den Höhepunkt ihrer beruflichen Karriere erreicht haben. Wie bei allen politischen Publikationen üblich, ist der Männeranteil unter den Hauptbeziehern deutlich überdurchschnittlich, wenn auch hier noch etwas ausgeprägter. Eine Untersuchung der Geschlechter bei den weiteren Mitlesern fand nicht statt.

Kapitalstark und Qualitätsbewußt: Das Interesse an Kapitalanlagen ist gegenüber der Allgemeinheit erhöht, allerdings schlägt sich die gute finanzielle Ausstattung auch in einem mangelnden Interesse an Krediten oder Versicherungen nieder. Das Qualitätsbewußtsein ist überdurchschnittlich ausgepägt, ohne allerdings unötigen Anschaffungen oder verschwenderischem Luxus etwas abgewinnen zu können.
Wissbegierig: Besonders auffällig ist die überaus große Wissbegierde der JF-Leser in Form von Büchern, Zeitschriften und Hörbüchern. Auch die berufliche Forbildung spielt hier eine deutlich überdurchschnittliche Rolle. Außerdem haben die Leser eine etwa doppelt so ausgeprägte Sammelaffinität wie der Rest der Gesellschaft.










